



Adalia von
Shalwyen
Rasse Halbelfin mit überwiegend menschlichen
Zügen
Alter 27 Jahre
Herkunft Siedlung nahe dem Fürstenturm
von Shalwyen
Wohnort Grenzgebiete zwischen Shalwyen und Láraelin
Familie Vater Grenzwächter Mutter elbische Heilerin verstorben
Berufung Waldläuferin Kundschafterin
Botenreiterin
Fähigkeiten Meisterhafte Bogenschützin
Sehr gute Reiterin
Spurenlesen Lautlose Bewegung Umgang mit Wildtieren
Adalia von Shalwyen (Halb Elbin)
Adalia von Shalwyen ist eine siebenundzwanzigjährige Halbelfin aus einer kleinen Siedlung nahe dem Fürstenturm von Shalwyen. In ihr fließt mehr menschliches als elbisches Blut, was sich auch in ihrem Erscheinungsbild zeigt. Ihre Ohren sind kaum zugespitzt, ihre Züge weich, doch ihre Augen verraten ihre Herkunft.
Große, moosgrüne, glänzende Augen spiegeln Wälder, Nebel und stille Wachsamkeit.
Ihr Haar trägt einen feinen rötlichen Schimmer, besonders im Sonnenlicht, und sie schmückt es gern mit Blättern, Ofeuil und natürlichen Ornamenten.
Grün ist ihre bevorzugte Farbe, sowohl in ihrer Kleidung als auch in den Stoffen, die sie trägt. Um ihren Hals hängt stets eine schlichte Kette mit der Figur eines Blattes, ein Symbol ihrer tiefen Verbundenheit zur Natur.
Adalia ist eine außergewöhnlich begabte Bogenschützin und eine sichere Reiterin.
An ihrer Seite reitet meist ihr weißes Pferd, das sie wie einen Gefährten behandelt.
Mit dem Bogen ist sie so präzise und ruhig, dass sie fast als ebenbürtig mit dem berühmten Elben Lambos gilt.
Ihre Schüsse sind geprägt von Geduld, Berechnung und innerer Ruhe.
Ihr Wesen ist stark introvertiert. Adalia spricht wenig und hört viel. Sie beobachtet Menschen, Landschaften und Stimmungen mit einer Aufmerksamkeit, die anderen oft entgeht.
In Gruppen hält sie sich meist im Hintergrund, doch ihre Präsenz ist verlässlich. Wenn sie spricht, dann mit Bedacht und ohne leere Worte.
In den Annalen Kalêstrîns tritt Adalia von Shalwyen als enge Freundin von Adélaïe Narêwyn in Erscheinung.
Als Adélaïe im Wald von Láraelin verschwindet und Gerüchte über eine Entführung durch die Rippenfresser-Barbaren aufkommen, schließt sich Adalia Lambos an, um nach ihr zu suchen.

Diese Reise ist für sie mehr als eine Mission. Sie ist ein persönliches Versprechen.
Nach der Wiederfindung von Adélaïe begleitet Adalia die Gruppe noch eine Zeit lang, bevor sie nach Shalwyen zurückkehrt, um Verstärkung zu sammeln. Dabei zeigt sich ihre stille Entschlossenheit. Obwohl sie keine Anführerin im klassischen Sinn ist, übernimmt sie Verantwortung, wenn es nötig wird. Für die kommende entscheidende Schlacht ist sie bereit, ihren Beitrag zu leisten, ohne Ruhm zu suchen.
Adalia verkörpert die leise Stärke der Wälder. Sie ist keine Heldin der großen Worte, sondern der langen Wege, der geduldigen Beobachtung und der präzisen Handlung. Zwischen Mensch und Elf stehend, gehört sie keiner der beiden Welten ganz an. Doch gerade daraus schöpft sie ihre besondere Tiefe, ihre Empathie und ihre unerschütterliche Loyalität.






































