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Narńîel 

Rasse Elbin


Alter zehn bis elf Jahre


Geburtsort nördliche Sippe im Waldgebiet
Persönlichkeit verspielt chaotisch empathisch traumatisiert


Aussehen zart feingliedrig große Augen helle Sommersprossen


Kommunikation spricht kaum nutzt eigene Laute
Besondere Merkmale nervöse Lachanfälle starke innere Sensibilität


Bindungen Tarnakar Retter und Zuflucht Adélaïe als erste echte Verstehende


Wichtige Wegbegleiter Adélaïe Narêwyn, Pifaria


Lebenssituation auf der Reise zwischen Vergangenheit und möglicher Heilung

Narńîel 

Narńîels Lebensweg beginnt im Norden ihrer Sippe, wo sie als junge Elbin im Alter von etwa zehn bis elf Jahren mit einer angeborenen Krankheit zur Welt kommt.

Diese beeinflusst sowohl ihre geistige als auch ihre körperliche Entwicklung und führt dazu, dass andere Elben oft Unsicherheit im Umgang mit ihr zeigen. Ihre Eltern hoffen auf einen Neuanfang und schließen sich dem Zug in den Süden an, wo eine neue Siedlung südlich von Castraphon und nahe der Berge der Tarnakars aufgebaut werden soll.

Nach einigen Monaten in dieser neuen Umgebung wird Narńîels Familie von einer Gruppe der Tarnakars überfallen.

Vor ihren Augen verlieren ihre Eltern ihr Leben und der Schock dieses Erlebnisses hinterlässt in ihr ein tiefes Trauma. Während sie eigentlich dasselbe Schicksal hätte teilen müssen, geschieht etwas vollkommen Unerwartetes.

Ein Tarnakar stellt sich gegen seine eigenen Leute und tötet drei von ihnen, um Narńîel zu retten. Seine Gründe bleiben für sie ein Rätsel.

Da er nach diesem Akt nicht mehr zu seinem Volk zurückkehren kann, nimmt er das Mädchen in seine Obhut und beginnt die Reise nach Norden mit der Hoffnung, sie eines Tages in Sicherheit zurückzubringen.

Die besondere Verbindung zwischen Narńîel und diesem Tarnakar entsteht durch die Last ihrer gemeinsamen Verletzungen. Beide tragen Erinnerungen, die schwer auf ihnen ruhen.

Für ihn bedeutet Narńîels Rettung den bewussten Bruch mit der Tradition seines Volkes.

In ihr sieht er eine Möglichkeit, sich aus der Härte seiner Herkunft zu lösen.  

Für Narńîel wiederum wird er zu einer unverhofften Zuflucht, da er im grausamsten Moment nicht wie die anderen handelte, sondern an ihrer Seite blieb.

Narńîels Wesen bleibt trotz allem von einer ungewöhnlichen Mischung aus Chaos, Verspieltheit und spontaner Freude geprägt.

Doch diese Freude ist ein Schutzmechanismus. In schwierigen Situationen gerät sie in nervöse Lachanfälle, die sie vollkommen handlungsunfähig machen und die für andere oft befremdlich wirken.

Ihr Trauma hat außerdem dazu geführt, dass sie kaum noch spricht. Statt Sprache nutzt sie eine eigene Form der Kommunikation aus Lauten und Geräuschen. Für die meisten Menschen oder Völker sind diese kaum verständlich.

Später wird sie auf die Elbin Adélaïe treffen, die dank ihrer Sensibilität und des gemeinsamen elbischen Ursprungs in der Lage sein wird, die verborgene Bedeutung dieser Laute zu erfassen.

Sie wird Narńîel verstehen können, wie es bisher niemand vermochte. Auf ihrem Weg erscheint außerdem die alte Frau Pifaria, eine weise Gestalt, die tiefes Wissen über seelische Wunden besitzt.

Pifaria schafft in Narńîel Momente der Ruhe und eröffnet ihr die ersten Schritte einer möglichen Heilung.

So entfaltet sich Narńîels Lebenslauf zu einer Geschichte voller Schmerz, ungewöhnlicher Bindungen und zarter Hoffnung.

Sie bewegt sich zwischen innerer Zerrissenheit und kindlicher Leichtigkeit und findet inmitten all dieser Gegensätze ihren eigenen, leisen Weg.

ENGNarńîel
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Information

Erscheinung

Charakter

Narńîel wirkt zart und feengleich. Ihr Gesicht zeigt helle Sommersprossen und große Augen, die zugleich staunen und zittern. Ihr Haar fällt wirr und weich über ihre Schultern.

Ihre Bewegungen sind leicht, aber unsicher, als lägen unsichtbare Gewichte in ihren Gliedern.


Narńîels Innenwelt ist chaotisch und zugleich hochsensibel. Ihre Krankheit und ihre traumatischen Erlebnisse formen ein instabiles emotionales Muster, in dem Nervosität in Lachanfälle kippen kann.

Trotz dieser Störungen besitzt sie eine tiefe Empathie und nimmt Stimmungen intensiver wahr als andere. Ihr Denken folgt ungewöhnlichen Pfaden, doch in diesem Durcheinander liegt ein spontanes Vertrauen in das Gute, sofern jemand ihre innere Welt erreicht.

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