
Ravia Sturmwind
Ravia Sturmwind wirkt auf dem Bild wie eine Frau, die jedes Wetter, jede Meereskrise und jedes Reich überstanden hat.
Ihr Blick trägt die Härte eines langen Lebens auf Deckplanken, zugleich aber auch die Ruhe einer Kommandantin, die genau weiß, wann Kraft und wann List gefragt sind.
Die Kleidung zeigt robuste Stoffe mit kräftigem Rot und dunklem Schwarz, beides Zeichen einer Person, die keine Angst hat aufzufallen und zugleich keine Spur ihrer Herkunft preisgeben möchte.
Zwei Klingen ruhen bereit in ihren Händen, als wären sie ein natürlicher Teil ihres Körpers und nicht bloß Werkzeuge.
Die Schwarze Möwe passt zu ihr wie eine gefiederte Schwester des Sturms.
Ravia ist keine Räuberin der Gier, sondern eine Frau, die ihre eigenen Regeln schreibt und dabei nie vergisst, wem sie wirklich verpflichtet ist.
Viele Reiche fürchten sie.
Gleichzeitig wird sie dort, wo Unrecht geschieht, mehr als nur geflüstert. Sie erscheint wie ein Schatten über dem Meer und trennt Schuld von Unschuld mit der gleichen Klarheit wie ihre Klingen.
In den Annalen Kalestrins erhält sie damit eine Rolle, die weit über die eines gewöhnlichen Freibäufers hinausgeht.
Sie ist es, die den Weg nach Castraphon öffnen wird. Sie ist es, die die Heldengruppe durch die riesigen, verschlungenen Gewässer der Bucht führen wird.
Und sie ist es, die durch ihr Wissen und ihre unerschütterliche Loyalität den Befreiungszug der Töchter des Lichts überhaupt erst möglich macht.










































