




Charakterdossier
Idon von Taverina
Rasse: Mensch
Herkunft: Taverina,
Königreich Valesh
Geburtsort: Unterviertel „Die Risslinie“
Alter: 25 Jahre
Größe: 1,77 Meter
Körperbau: Schlank, drahtig, wendig
Augenfarbe: Dunkelbraun
Haarfarbe: Schwarz
Haut: Hellbraun, wettergezeichnet
Rolle: Auftragsräuber, Überlebenskünstler
Position: Mitglied verschiedener Gildensyndikate Taverinas
Charakterzüge: Sarkastisch, gewitzt, zynisch, misstrauisch, pragmatisch, egozentrisch
Fähigkeiten: Schleichen, Taschendiebstahl, Akrobatik, Schlossknacken, Improvisation
Bekannte Ereignisse:
Der Götter Splitterraub von Taverina Zusammentreffen mit anderen Abenteurern
Beziehungen: Jaleska von Kaelumbrach
Idon von Taverina
Idon von Taverina stammt aus den verarmten Vierteln der Stadt Taverina, einer Handelsmetropole, deren Glanz nur den oberen Schichten vorbehalten ist.
Er wurde als drittes Kind einer Gerberfamilie geboren, in einer engen Gasse namens “Die Risslinie“, wo Elend und Hunger den Alltag bestimmen.
Zwei seiner Geschwister starben an der Roten Fieberseuche, seine Mutter kurz darauf an Schwäche.
Der Vater verschwand spurlos, vermutlich auf der Suche nach Arbeit.
Seit seiner Jugend lebt Idon auf der Straße, zunächst als Bote, später als Taschendieb.
Heute arbeitet er als Straßenklinge, ein Auftragsräuber und Späher, der für verschiedene Syndikate Saverinas stiehlt.
Sein Leben besteht aus Aufträgen, Schulden und Gelegenheiten. Iton denkt nicht an Ehre oder Moral. Er nimmt, was er braucht, und verschwindet, bevor jemand den Verlust bemerkt.
Das Risiko reizt ihn ebenso wie der Gewinn, und jedes erfolgreiche Eindringen in die Häuser der Reichen ist für ihn ein kleiner Triumph über eine Welt, die ihn längst vergessen hat.
Seine engste Verbündete ist Jaleska von Kaelumbrach, eine gewandte Diebin aus dem Süden, die mit ihm gemeinsam arbeitet. Zwischen ihnen herrscht ein raues Einvernehmen, geprägt von Spott, Witz und gegenseitiger Notwendigkeit. Beide wissen, dass Vertrauen gefährlich ist, und doch verlassen sie sich im entscheidenden Moment blind aufeinander.

In den Annalen Kalêstrîns erscheint Idon erstmals beim sogenannten Vorfall von Taverina, als er zusammen mit Jaleska im Auftrag eines Syndikats versucht, den sagenumwobenen Splitter der Trännen der Götter aus dem Palast des Barons und Kardinals Diagor von Taverina zu stehlen.
Information
Erscheinung
Charakter
Idon ist von schlanker, drahtiger Statur, mit dunklem, zerzaustem Haar und einem scharfen, wachsamen Blick. Seine Haut ist vom Leben auf der Straße gezeichnet, seine Kleidung abgetragen, an den Nähten geflickt und stellenweise zerrissen.
Er trägt einen alten Gürtel mit Dietrichen, Seil und Dolch, die seine Werkzeuge des Überlebens sind. Seine Bewegungen sind ruhig und präzise, immer kontrolliert, als würde er jede Fluchtmöglichkeit instinktiv kennen.
Sein Gesicht ist schmal, ernst, mit dunklen Augen, die ständig beobachten und kalkulieren.
Er spricht selten, meist nur, wenn es ihm nützt, und sein Lächeln ist mehr spöttisch als freundlich.
Idon ist misstrauisch, sarkastisch und auf das eigene Wohl bedacht. Er handelt nicht aus Idealen, sondern aus Notwendigkeit. Emotionen hält er für Schwäche, Vertrauen für ein Risiko, das er nicht eingeht.
Er ist kein Freund, kein Held, kein Führer. Nur jemand, der gelernt hat, die Schatten für sich arbeiten zu lassen.
Er findet Freude im Nervenkitzel, in der Präzision seiner Taten und in der Demütigung jener, die ihn verachten würden, wenn sie wüssten, wer er ist.
Hinter seiner Kälte liegt keine Bosheit, sondern Überlebensinstinkt. Iton lebt, weil er nicht anders kann und weil er niemandem sonst erlaubt, über ihn zu bestimmen.






































