
Equalîna



💎 Equalîna – Die Geschichte der letzten Träne der Götter
Zusammenfassung für Die Annalen Kalêstrîns
1. Der göttliche Ursprung
Vor Millionen von Jahren wurde das Göttliche vom Bösen gefangen und zersplittert. Um seine Essenz zu bewahren, entsandte es 15 Tränen der Götter zu den Karletinars, den Vorfahren der späteren Kalêstrînars.
Die Tränen enthielten Teile der göttlichen Essenz und waren Bestandteil eines geheimen Plans gegen das Böse.
Equalîna war die letzte entsandte Träne. Sie verkörperte das Gewissen, die Güte, das Mitgefühl und die letzte ursprüngliche Unschuld.
2. Die Entdeckung der 15 Tränen
König Suared entdeckte die erste Träne, Kalîstrêa, am Wasserfall Chalef.
Über ungefähr 250 Jahre wurden die übrigen Steine gefunden.
Den letzten Stein, Equalîna, entdeckten die Mutter Arnalias und ihre Tochter, die damalige Königin.
Mit dieser Entdeckung entstand das 15. Adelshaus des Reiches Karletin.
3. Die königliche Blutslinie
Die damalige Königin konnte keine Kinder bekommen. Deshalb ging die Krone an ihre Schwester Arnalia über.
Arnalia heiratete den Krieger Arrelöf.
Ihre Tochter erhielt den Namen Karletinia I., zur Erinnerung an den ursprünglichen Namen ihres Volkes, der Karletinars.
4. Das Geheimnis des Wassers
Karletinia die I. entdeckte, dass Equalîna besonders auf Wasser reagierte, die Quelle aller Schöpfung.
Beim Tauchen im Wasserfall Chalef hörte sie eines Tages feine Stimmen.
Es war Equalînas Versuch, mit ihr Kontakt aufzunehmen.
Im Verlauf ihres Lebens gelang es Karletinia I. einige wenige Male, mit dem Stein zu kommunizieren.
Diese Begegnungen prägten sie tief. Durch ihre Visionen erkannte sie die drohende Gefahr der Linatars, ließ das Nebelmeer erforschen und veranlasste den Bau der Carpalego-Flotte.
5. Der zweite Exodus
Etwa 300 Jahre später gelang es auch Königin Calestrinia, gelegentlich mit Equalîna zu kommunizieren.
Als Alt-Karletin unterging, war Equalîna die einzige Träne, die sich noch im Besitz des fliehenden Volkes befand.
Die Carpalego-Flotte brachte die überlebenden Kalêstrînars durch das Nebelmeer nach Hilian.
6. Der Plan des Bösen
Das Böse sucht weiterhin nach Equalîna.
Sie bewahrt die letzte göttliche Güte. Um endgültig über das Gute zu triumphieren, muss das Böse Equalîna in einem Ritual opfern.
Doch dafür muss sich der Stein zunächst öffnen.
Hier kommt Narńîel ins Spiel: Sie ist das notwendige Opfer, durch das Equalîna für das Böse zugänglich werden soll.
Während das Böse diesen Plan verfolgt, besitzt auch das Göttliche einen eigenen, verborgenen Plan.
7. Die folgenden 800 Jahre
Nach der Ankunft auf Hilian geht Equalîna im Verlauf der folgenden Jahrhunderte aus bestimmten Gründen verloren.
Ihre Bestimmung bleibt jedoch bestehen.
Durch Equalîna entsteht außerdem eine geheimnisvolle Verbindung zwischen Calestrinia und Narńîel, obwohl Narńîel erst ungefähr 800 Jahre später in Erscheinung tritt.
Die genauen Zusammenhänge werden wir später behandeln.
Die wichtigsten Eigenschaften Equalînas
Eigenschaft
Bedeutung
Stellung
15. und letzte Träne der Götter
Erscheinung Glatter, türkisblauer Tropfen
Materielle Macht Schwächste der 15 Tränen
Göttliche Essenz Gewissen, Güte, Verständnis, Mitgefühl und Unschuld
Besonderheit
Kennt den geheimen Plan des Göttlichen
Verbindungselement
Wasser
Erste bekannte Kommunikation
Karletinia I. am Wasserfall Chalef
Spätere Kommunikation
Königin Calestrinia
Bedeutung für das Böse
Letzte notwendige Träne für das Ritual
Verbindung zu Narńîel
Entscheidender Bestandteil des geplanten Opfers