


Die Wälder von Laráelin
Die Wälder von Laráelin gehören zu den geheimnisvollsten und unberührtesten Regionen Hilian. Sie sind das Zuhause der Waldelben, einem Zweig der Hochelben, der sich vor vielen Jahrhunderten vollständig auf das Leben in der Natur eingelassen hat. Ihre Kultur dreht sich um Jagd, Handwerk, Tarnung und ein tiefes Verständnis für die selbstregulierende Harmonie des Waldes.
Jeder Pfad, jede Quelle und jeder verborgene Wasserfall ist ihnen vertraut. Sie bewegen sich lautlos, verschmelzen mit Schatten und Laub und gelten als unübertroffene Bogenschützen.
Die Wälder selbst sind dicht und weit verzweigt.
Fremde verlieren darin schnell die Orientierung, denn das Licht fällt oft nur in schmalen Strahlen durch das dichte Blätterdach. Für die Waldelben ist diese Wildnis ein Schutzschild und gleichzeitig ihre Heimat.

Sie leben in kleinen Sippen von fünfzig bis fünfhundert Mitgliedern. Jede Sippe bewahrt eigene Traditionen, doch alle teilen denselben Respekt für Tiere, Pflanzen und die uralten Kräfte, die nach ihrem Glauben in Laráelin wohnen.
Menschen und andere Völker betreten diese Wälder seit Jahrhunderten nicht mehr.
Laráelin wird als heiliger Ort betrachtet, und die Waldelben selbst verlassen den Wald seit fünfhundert Jahren nicht.
Für sie ist die Welt außerhalb der Bäume fremd und störend.
Dadurch bleibt Laráelin eines der letzten vollkommen unberührten Naturgebiete Hilian, erfüllt von Duft, Stille und einem Leben, das im tiefsten Einklang mit dem Wald selbst steht.

















