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Das Orkland

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Das Orkland war vor zweitausend Jahren ein fruchtbares Küstengebiet der Hochelben. Dort standen blühende Häfen, weitläufige Plantagen und offene Siedlungen, lange bevor die großen Wälder Kailiriens entstanden.

Doch als die frühen Drachenkriege ausbrachen und die Hochelben geschwächt wurden, begannen immer häufiger Angriffe von verstümmelten menschlichen Stämmen und seltsamen Kreaturen.

Diese Gruppen verwandelten sich über Generationen zu den ersten Orks, deren Brutalität durch den ständigen Einfluss von Krieg, Flammen und Verderbnis wuchs.

Als die Spaltung innerhalb der Elben einsetzte, aus der später die Tarnakar hervorgingen, verloren die Hochelben endgültig die Kontrolle über das Gebiet jenseits ihrer Gebirgsketten.

Die Orks nutzten die Schwäche und überrannten das Land.

Sie zerstörten die alten Städte, verschmutzten die Flüsse und verwandelten die ehemals fruchtbare Küste in ein zerrissenes und von Asche bedecktes Ödland.

Über die Jahrhunderte entstanden in diesem verwüsteten Reich lose Hierarchien, Clans, Kriegshorden und Rivalenreiche, die untereinander um Einfluss, Beute und Territorium kämpfen. Ordnung kennt das Orkland nicht, nur Stärke bestimmt den Rang.

Das Gebiet lässt sich fast ausschließlich über den Süden erreichen, wo die Gebirgstore von Karmach stehen. Hinter diesen Toren beginnt ein weites Labyrinth aus steinernen Zäunen, schroffen Plateaus und engen Passagen. Wer sich hindurch wagt, erreicht die unterschiedlichen Terrassenebenen des Orklandes, die wie gestufte Steppen bis zur Küste reichen.

Die Landschaft ist rau, windgepeitscht und voller Ruinen, die an die einstige Präsenz der Hochelben erinnern.

Seit der Eroberung befinden sich Orks und Hochelben im Dauerkonflikt. In den Grenzgebieten der Wälder von Kailirien kommt es regelmäßig zu Scharmützeln, nächtlichen Angriffen und brutalen Rückeroberungsversuchen. Keine Seite gewinnt dauerhaft die Oberhand.

Die Gebirgsketten bilden eine natürliche Grenze, doch die Feindschaft ist tief verwurzelt und scheint kein Ende zu finden.

ENGOrkland
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